Liebe
Leserin, lieber Leser!
Die am 13./14. April des
Jahres abgehaltene wissenschaftliche Jahrestagung der
Gesellschaft, die unter dem Titel stand: „Vernetzte
Gesundheit – Chancen und Risiken des Internet für die
Gesundheit“, kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden.
Mit rund 150 TeilnehmerInnen haben wir in der Reihe der
bereits zum vierten Mal abgehaltenen Jahrestagungen sozusagen
einen „Besucherrekord“ aufgestellt. Mit dem Tagungsthema
wurde offensichtlich ein wichtiger Bereich angesprochen, wie
die regen und mitunter hitzigen Diskussionen bei den
Plenarreferaten und in den Workshops zeigten. Obwohl der
Schwerpunkt der Referatsbeiträge in der technischen Seite des
Internet lag und vor allem die Chancen betonte, fehlte es
nicht an kritischen Untertönen. Insbesondere im
Schlussreferat von Dippoldsmann wurden sehr pointiert die
risikobehafteten Auswirkungen im kulturellen und
gesellschaftlichen Bereich dargestellt. Der Tagungsband, der
die schriftliche Fassung der Referate sowie die
Diskussionsergebnisse in den Workshops enthält, wird dieses
Mal wahrscheinlich rasch fertiggestellt werden können. Dies
ist uns mit dem Tagungsband der 3. wissenschaft- lichen
Jahrestagung, die unter dem Thema stand: „Transparenz im
Gesundheitswesen“ nicht gelungen. Dieser wurde erst dieser
Tage kostenlos an die TagungsteilnehmerInnen und die
Mitglieder der Gesellschaft versandt. Der Tagungsband der 3.
wissenschaftlichen Jahrestagung kann über dem Buchhandel
bezogen werden.
Im folgenden die
bibliographischen Daten: Oskar Meggeneder und Horst Noack
(Hrsg.): Transparenz im Gesundheitswesen. Institut für
Gesellschafts- und Sozialpolitik Johannes Kepler Universität,
Linz 2000, ISBN 3-900581-29-0, 189 Seiten, ATS.198,–
Anlässlich der
Generalversammlung wurden für die ausscheidenden
Vorstandsmitglieder Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Seidl und Dr.
Katharina Heimerl einstimmig neu in den Vorstand gewählt:
Frau Maga Silvia Kühne-Ponesch, Leiterin der Pflege und
Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am
Rudolfinerhaus in Wien sowie Dr. Reli Mechtler,
Wissenschafterin am Forschungsinstitut für Pflege- und
Gesundheitssystemforschung der Universität Linz.
Den ausscheidenden
Vorstandsmitgliedern sei an dieser Stelle sehr herzlich für
ihre Mitarbeit in der Gesellschaft gedankt. In unserer
Homepage wurde ein Button: „Artikel
aus internationaler Fachpresse“ eingefügt. Sie finden
dort wichtige Kurzbeiträge, die von unserem Vorstandsmitglied
Dr. Franz Piribauer übersetzt wurden.
Dr. Dr.
Oskar Meggeneder, Präsident der ÖGGW&PH

Termine
15.-17. Juli 2000,
Hannover, Deutschland:
"Medicine
meets millennium"
World
Congress on Medicine and Health anlässlich der World
Exposition EXPO 2000
Kontaktpersonen: Dr. Karl
Kuhn, Natalie Henke, Vivien Peters, Bundesanstalt für
Arbeitschutz und Arbeitsmedizin, Friedrich-Henkel-Weg 1-25.
D-44149 Dortmund, Tel: +49/2319071 243/242, Fax:
+49/2319071-454;
e-mail: baua@baua2do.shuttle.de
14.-18. August 2000,
Bad Schwartau, Deutschland:
"Qualitätssicherung
in Einrichtungen des Gesundheitswesens"
Interne Prozessbegleitung
und -beratung zur Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung
(IFB) Seminarreihe in 3 Teilen Themen u.a.: Einführung in das
Fachgebiet "Qualitätssicherung", Aktionsplanung zur
Einführung eines dezentralen Qualitätssicherungssystems,
Wissenschaftlich begründete Entwicklung von Pflegestandards,
Motivation und Schulung von MitarbeiterInnen; Ansprechpartner:
DBfK Geschäftsstelle , Landesverband Bremen, Hamburg,
Schleswig-Holstein, Am Hochkamp 14, D-23611 Bad Schwartau,
Tel: +49/451/-292340,
Fax: +49/451/2923444
7. September 2000,
Krakau, Polen:
"Fourth
International Conference of the International Council of
Education of People with Visual Impairment: Visions and
Strategies for the New Century"
Diese Konferenz dient als
Treffpunkt und zum Informationsaustausch für Erzieher, Lehrer
und andere in der Ausbildung sehbehinderter Kinder und
Jugendlicher tätiger Personen. Arbeitssprache ist English.
Ansprechpartner: Hermann Gresnigt, ICEVI Europe, St.
Elisabethstraat 4 5361 HK Grave, Niederlande, Tel:
003148/6471003,, Fax: 003148/6420497,
e-mail: hermann.gresnift@wxs.nl,
17.-23. September
2000, St. Andreasberg, Deutschland:
"Von Mäusen und
Menschen …"
Tagung zu Auswirkungen
der Gentechnologie auf den Menschen und deren weitere
Entwicklung. Kostenpunkt: DM 415, Arbeitssprache
Deutsch/Englisch, Ansprechpartner: Internationaler
Arbeitskreis Sonnenberg, Bankplatz 8, D-38100 Braunschweig,
Tel: +49/531/243640, Fax: +49/531/2436450, e-mail: sonnenberg@tu-clausthal.de
27.-29. September
2000, Kopenhagen, Dänemark:
Internationale
Konferenz
"Reducing
Social Inequalities in Health"
Diese Konferenz richtet
sich an Entscheidungsträger, Forscher und Praktiker. Im
Mittelpunkt der Veranstaltung stehen u.a. europäische
Fallstudien zu sozialen Ungleichheiten im Gesundheitsbereich
und Strategien zu deren Abschwächung. Ansprechpartner:
Allgemeine Informationen – Topcon ApS, Hovedgaden 14,
P.O.Box 106, 2970 Horsholm, Dänemark, Tel: 0045/45761701,
Fax: 0045/45767901, e-mail: conference@topcon.dk
12. Oktober 2000,
Salzburg, Österreich:
"Gesundheitsförderung
braucht Partner – Strategien und Praxis
in Klein- und
Mittelbetrieben"
5. Informationstag der Österreichischen
Kontaktstelle für betriebliche Gesundheitsförderung im
Rahmen des EU-Netzwerkes, Teilnahmegebühr: ATS 500,–/EURO
36,34; Ansprechpartner: Oberösterreichische
Gebietskrankenkasse, Gruberstr. 77, 4020 Linz, Frau Martina
Blutsch, Tel.: 0732/7807/2851; Fax: 0732/7807/2680
e-mail: martina.blutsch@ooegkk.at
8.-11. November 2000,
Wien,
"3. Wiener
Geriatrietage":
"Der demente
Patient"
Ansprechpartner: Wiener
Medizinische Akademie, Alser Straße 4, 1090 Wien, Tel: 01/405
13 83;
Fax. 01/405 13 83 23;
e-mail: office@medacad.org

Ist Mammographie
als Reihenuntersuchung für die Brustkrebsfrüherkennung
gerechtfertigt?
Mit der Methode der
Evidenz basierten Medizin haben die dänischen Forscher Peter
Gotzsche und Ole Olsen die Daten aller bisher veröffentlichten
Studien zur Mammographie überprüft. Sie stellten fest:
"Es gibt keinen verlässlichen Nachweis, dass
Reihenuntersuchungen die Sterblichkeit an Brustkrebs
verringert. (The Lancet 355, 9198, 8.01.2000) Gotzsche und
Olsen weisen den bisherigen Studien methodische und
statistische Fehler nach, die im Lancet Artikel ausführlich
dargestellt werden. Sie gehen sogar soweit zu sagen,
Reihenuntersuchungen seien nicht gerechtfertigt. Für
besonders beunruhigend an den Ergebnissen dieser fundierten,
in einer qualitativ höchstrangigen Zeitschrift publizierten
Untersuchung hält Sylvia Groth, Geschäftsführerin des
Frauengesundheitszentrums Graz, dass keine Vorteile von
Reihenuntersuchungen genannt werden können. Hinzu kommt, dass
das sogenannte Screening auch negative Folgewirkungen haben
kann: unnötige Eingriffe und falsch positive Resultate, die
Frauen ängstigen. So liegt das Risiko, ein falsch positives
Mammographieergebnis zu haben nach 10 Aufnahmen bei 40-49%,
bei 20% dieser Frauen erfolgen Gewebeentnahmen. Seit 1985 gibt
es in Schweden Reihenuntersuchungen, um Brustkrebs durch eine
Mammographie frühzeitig zu erkennen. Eine Auswertung ergab,
dass sich durch diese Untersuchungsmethode die Sterblichkeit
an Brustkrebs nicht verringert hat. Diese Studie hat
weitreichende Auswirkungen, da in verschiedenen Städten und Ländern
Reihenuntersuchungen durch Mammographie erwogen werden. Im
Unterschied zur Mammographie als Reihenuntersuchung an
gesunden Frauen steht die Mammographie als diagnostisches
Verfahren, wenn Frauen einen Knoten entdecken. In diesem Fall
ist eine klinische Untersuchung durch ein(e) Ärzt(in)
notwendig und sinnvoll.
Mag. Waltraud Posch. http://www.fgz.co.at
Die Gesundheit der Bevölkerung
im Mittelpunkt: Internationaler Kongress
Public Health -
Entwicklungen und Potentiale
Vom 6. bis 8. Oktober
1999 in Freiburg i. Br.
Die Förderung, Erhaltung
und Wiederherstellung der Gesundheit der Bevölkerung standen
im Mittelpunkt des internationalen Kongresses zum Thema
"Public Health – Entwicklungen und Potentiale",
der von der Deutschen Koordinierungsstelle für
Gesundheitswissenschaften unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen
Frhr. v. Troschke organisiert wurde. Wissenschaftler und Repräsentanten
des Gesundheitswesens und der Gesundheitswissenschaften/Public
Health aus verschiedenen Disziplinen haben vom 6. bis zum 8.
Oktober in Freiburg wichtige und aktuelle Fragen zu diesem
Thema diskutiert. Die Österreichische Gesellschaft für
Gesundheitswissenschaften und Public Health (ÖGGW&PH) und
die Schweizerische Gesellschaft für Prävention und
Gesundheitswesen (SGPG) haben sich an den Veranstaltungen
beteiligt. Der Freiburger Public Health Kongress bot
gleichzeitig das Forum für die wissenschaftlichen
Jahrestagungen von fünf Fachgesellschaften:
- Die
Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)
- Die
35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Sozialmedizin und Prävention
- Die
7. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft
für Epidemiologie (DAE)
- Die
10. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Medizinische Soziologie
- Die
Jahrestagung der Sektion Medizinsoziologie
- der
Deutschen Gesellschaft für Soziologie
An den drei Kongresstagen
wurden in den wissenschaftlichen Sitzungen und Workshops
insgesamt 650 Vorträge und Projektpräsentationen gegeben.
Die Schwerpunkte bezogen
sich auf die folgenden Themen: Wie lässt sich das
Gesundheitssystem effizient organisieren und finanzieren?
Welche Möglichkeiten der Qualitätssicherung und Evaluation
gibt es? Was ist der zukünftige Bedarf in Bereichen wie Prävention,
Krankenbehandlung, Rehabilitation und Pflege und welche
Konzepte gibt es dafür? Was sind die sozialen Folgen von
Krankheit und Leid? Und schließlich: Wohin steuert die
Gesundheitspolitik? Das Themenspektrum war breit gefasst, um
die Vielfältigkeit und um das breite Spektrum zu beleuchten
soll im folgenden in einer (nicht vollständigen) Auswahl die
interessantesten Angebote an Workshop Themen, des Freiburger
Public Health Kongress dargelegt werden:
Die Ausbildung für
Public Health/Gesundheitswissenschaften in Deutschland und
Europa / Harmonisierung, Qualitätsmanagement /
Professionalisierung in den Gesundheitsberufen /
Informationstechnologie und Public Health / Der Beitrag der
Gesundheitspsychologie zur Public Health / Gesundheit in
Entwicklungsländern
Evaluation im
Gesundheitswesen / Betriebliche Gesundheitsförderung /
Migration und Public Health / Bevölkerungsorientierte Qualitätssicherung
in der ambulanten und stationären Versorgung / EBM und Public
Health (Netzwerk Evidenz-basierte Medizin, Deutsches
Cochrane-Zentrum) / Tropenmedizin und internationale
Gesundheit /
Gesundheitsökonomie: Der Beitrag der
Wirtschaftswissenschaften zur Public Health / Managed Care in
Deutschland? / Neoliberalismus und Gesundheitspolitik / Aids:
Fragen und Lehren für Public Health / Salutogenese und Public
Health / Kommune und öffentliche Gesundheit / Nutzung von
Krebsregistern für die epidemiologische Forschung. Ergänzend
dazu wurden in sehr übersichtlicher Form 49 ausgewählte
POSTER Beiträge präsentiert und diskutiert. Dabei waren die
Inhalte der Posterbeiträge den drei Themenschwerpunkten: -
Evaluation und Evidenz / Gesundheitsförderung, Prävention
und Rehabilitation / Zielorientierung, Information im
Gesundheitswesen und Bedarfsforschung zugeordnet. Die Vielfalt
der Fachrichtungen und Themenangebote während des Kongresses
spiegelte den Strukturwandel von Medizin und Gesundheitswesen
wider: Nicht mehr die Infektionskrankheiten, sondern
chronisch-degenerative Leiden stehen heute im Vordergrund, die
Altersstruktur der Bevölkerung hat sich verändert und die
klassische medizinische Forschung und Behandlung ist oftmals
an ihre Grenzen gestoßen. Den Gesundheitswissenschaftlern und
Medizinern werden neue Kenntnisse und Fähigkeiten abverlangt
werden und weitere Berufsfelder im Umfeld der Heilkunde sind
im Entstehen begriffen. Viele dieser Themenbereiche lassen
sich unter dem Dach der Gesundheitswissenschaften/Public
Health zusammenfassen und sind auch für die Öffentlichkeit
von eminenter Bedeutung. Die Verknüpfung von Public Health
mit der medizinischen und gesundheitspolitischen Praxis ist
daher so wichtig wie nie zuvor.
Der Kongress der sich an
Gesundheitswissenschaftler, Dozenten und Studenten von Public
Health-Studiengängen, an Mitglieder der beteiligten
Fachgesellschaften, Gesundheitspolitiker und Repräsentanten/Mitarbeiter
von Institutionen, Organisationen und Verbänden des
Gesundheitswesens gewandt hat, bot in einer idealen
Kombination die Möglichkeit und die Gelegenheit, sich sowohl
im Rahmen ihrer Fachgesellschaften zu treffen, Veranstaltungen
anderer Gruppierungen zu besuchen und gemeinsam
interessierende Fragestellungen zu bearbeiten. Neben Vorträgen,
Podiumsdiskussionen und Diskussionsgruppen wurde Gelegenheit
gegeben, in Poster-Sessions und einer umfassenden Ausstellung
ein breites Spektrum an Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten
zu nutzen.
Dr.
Gerhard Polak, /Mitglied des Vorstandes ÖGGW&PH,
Auslandsreferent der ÄK-Wien, Public Health Beauftragter der
ÖÄK, Weihburggasse 10-12, 1011 Wien

Gerhard
Polak (Hrsg):
Das Handbuch Public
Health
Theorie und Praxis. Die
wichtigsten Public Health-Ausbildungsstätten. Springer
Medizin, Wien-New York 1999, 502 S., ATS 1.036,– ISBN
3-211-83176-2
In- und ausländische
Experten diskutieren die Ziele und Aufgaben von Public Health,
schreiben unter anderem über Management und Intervention ,
Analyse und Forschung sowie Berufsbild und Karrierechancen.
Ein Nachschlageteil informiert über die renommiertesten
Public Health-Ausbildungsstätten und gibt einen Überblick über
sämtlich postgradualen Ausbildungsmöglichkeiten zum Master
of Public Health.
Katja Ahlstich:
Gesundheitspolitische
Einstellungen, Gesundheitsverhalten und Wertewandel
DUV Sozialwissenschaft,
Wiesbaden 1999, 262 S., ATS 453,– ISBN 3-8244-4326-0
Zu den untersuchten
gesundheitspolitischen Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger
der alten und neuen Bundesländer Deutschlands gehören die
dem Staat zugeschriebene Verantwortung für Gesundheit, die
individuellen Präferenzen für staatliche Ausgaben und die
Einstellungen zum Umfang der Aktivitäten im
Gesundheitsbereich. Darüber hinaus wird die Bewertung der
Leistungsfähigkeit von medizinischen Einrichtungen und der
Qualität der Gesundheitsversorgung, das Vertrauen in das
Gesundheitswesen sowie die individuelle Zahlungsbereitschaft für
eine bessere gesundheitliche Versorgung analysiert. Die
betroffenen Handlungsfelder sind: Ernährung, Alkoholkonsum,
Rauchgewohnheiten und Vorsorgeverhalten.
Klaus Zok:
Anforderungen an die
gesetzliche Krankenversicherung
Einschätzungen und
Erwartungen aus Sicht der Versicherten. Wissenschaftliches
Institut der AOK, Bonn 1999, 80 S., DEM 22,– ISBN
3-922093-21-3
Die Studie enthält die
Ergebnisse von zwei repräsentativen Befragungen und
analysiert die Einstellungen und Erwartungshaltungen zu
folgenden Themenbereichen: Krankenkassenwettbewerb, Hausärztliche
Versorgung, Verbraucherschutz und Patientenrechte sowie Qualität
und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung. Die
Ergebnisse zeigen, dass künftig die Nachfrage von
Versicherten und Patienten nach fundierter Beratung,
Information und konkreter Unterstützung zunehmen wird.
Jochen Haisch, Rolf
Weitkunat
und Manfred Wildner
(Hrsg.):
Wörterbuch Public
Health
Verlag Hans Huber, Bern-Göttingen-Toronto-Seattle
1999, 486 S., ATS 364,– ISBN 3-456-83051-3
Das Wörterbuch bietet
einen Einstieg in die Begriffe und Themenfelder der sich rasch
entwickelnden Gesundheitswissenschaften. Der Leser kann sich
anhand der Stichworte rasch über diesen interdisziplinären
und multiprofessionellen Wissensbereich informieren. Das Wörterbuch
will bisher vorliegende Einführungen effektiv ergänzen.
Dabei hält sich die Stichwortauswahl nicht an die engen
Grenzen eines Faches, sondern geht fächerübergreifend möglichst
umfassend auf Begriffe im Zusammenhang mit Gesundheit und
Krankheit ein.
Steiermärkische
Krankenanstaltenges.m.b.H. (Hrsg.):
Qualitätsmanagement Führungskräfteklausur
Graz 1999, 110 S.,
kostenlos zu beziehen bei der Steiermärkischen
Krankenanstaltenges.m.b.H., Herrn Mag. Andreas Mandl,
Stiftingtalstr. 4-6, 8010 Graz
Der vorliegende
Tagungsband enthält die Referate und Diskussionen einer Führungskräftetagung
der Steiermärkischen KAGES. Die einzelnen Beiträge beschäftigen
sich mit Evidence based medicine in der klinischen Praxis und
dem Schnittstellenmanagement zwischen stationärem und
niedergelassenem Bereich. Zwei Praxisbeispiele bezüglich der
Erfahrungen mit dem Schnittstellenmanagement runden den
Tagungsband ab.
Matthias
David, Theda Borde
und Heribert Kentenich
(Hrsg.):
Migration – Frauen
– Gesundheit
Frankfurt am Main 2000,
276 Seiten, Mabuse-Verlag, ATS 291,– ISBN 3-933050-23-5
Eine ausreichende und
effektive gesundheitliche Versorgung von Migrantinnen und
Migranten wird oft durch interkulturelle Verständigungsschwierigkeiten,
ethnisch und kulturell bedingte Missverständnisse oder
Zugangsbarrieren behindert. In mehreren europäischen Ländern,
unter anderem auch Österreich, wurden bereits
erfolgversprechende Modelle für interkulturell ausgerichtete
Versorgungseinrichtungen eingeführt. Diese auf die
spezifischen Bedürfnisse der MigrantInnen zugeschnittenen
Angebote werden im vorliegenden Sammelband beschrieben.
Leo
Baric, Günter Conrad:
Gesundheitsförderung
in Settings
Gamburg 1999, 188 Seiten,
Verlag für Gesundheitsförderung, DEM 36,– ISBN
3-929798-27-1
Das vorliegende Buch
beschäftigt sich mit der Darstellung des Setting-Ansatzes der
Gesundheitsförderung; und zwar den qualitativen Unterschied
zwischen der Gesundheitsförderung in einem Setting und einem
"gesundheitsfördernden Setting", als den neuen, von
der WHO initiierten Ansatz der Gesundheitsförderung. Auf der
Basis einer qualifizierten Differenzialdiagnose wird die
konkrete Beschreibung eines gesundheitsfördernden Problems,
die Auswahl seiner möglichen Lösungen und die Planung der
entsprechenden Maßnahmen behandelt. Das Buch versteht sich
als eine wissenschaftlich begründete und qualifizierte
Orientierungshilfe für alle, die gesundheitsfördernde,
bildende oder erzieherische Aktivitäten in einem Setting
(Stadt, Schule, Betrieb und Krankenhaus) planen.
R. Horst Noack und Karin
Reis-Klingspiegl:
Altern als
Herausforderung, Band 2. Gesundheit
macht alt
Graz 1999, 255 Seiten,
Leykam Buchverlag, ATS 298,– ISBN 3-7011-7419-9
Das vorliegende Buch
versteht Altern und insbesondere gesundes Altern als vielfältig
vernetzte, dynamisch und aktiv gestaltete Lebens- und
Entwicklungsprozesse. Es stellt ein neues, interdisziplinäres
Modell gesunden Alterns sowie ein Arbeitsmodell für Qualitätsmanagement
in der Gesundheitsförderung vor. Es enthält eine
Dokumentation von Gesundheitsprojekten für alte Menschen aus
mehreren europäischen Ländern. Die
gesundheitswissenschaftlichen Erkenntnisse bilden gemeinsam
mit den in den Projekten identifizierten innovativen
Strategien und praktischen Maßnahmen die Grundlagen für
mehrere Projektszenarien zur Gesundheitsförderung für ältere
Menschen.

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