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Was ist Public Health?

Public Health ist die Wissenschaft und die Praxis der Förderung der individuellen und gesellschaftlichen Gesundheit, der Verbesserung der Lebensqualität und der gesellschaftsorientierten Systemgestaltung im Gesundheitswesen.

Dieser breite Anspruch macht deutlich, dass Public Health eine multidisziplinäre und interdisziplinäre Wissenschaft mit starkem Praxis- und Politikbezug sein muss.

Die Ausrichtung von Public Health hat sich im Laufe der Zeit verändert. Früher standen Themen der Hygiene (z. B. Wasserversorgung, Abfallsammlung) und Immunisierung (Impfungen) im Vordergrund. Heute gewinnt die Verbesserung des Zuganges zu Gesundheitsleistungen (u. a. durch Krankenversicherung) und die Vorbeugung, Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit in der breiten Bevölkerung und in benachteiligten Gruppen immer mehr an Bedeutung.

Wieso ist Public Health wichtig?

Das heutige Gesundheitssystem ist stark versorgungs- und krankheitsorientiert. Den steigenden Kosten stehen jedoch kaum mehr gesellschaftliche Gesundheitsgewinne gegenüber. Der demografische Wandel erfordert daher ein frühes Einsetzen von Interventionen der Prävention und der Gesundheitsförderung, sowie ein abgestuftes Versorgungssystem.

Die Meilensteine der ÖGPH

1995: Gründung der ÖGPH in Wien (Präsident: R. H. Noack, Graz)
1996: Seither regelmäßige Herausgabe des Public Health Newsletters
1997: Seither jährliche Durchführung der wissenschaftlichen Jahrestagung, seit 2000 in Linz
2000: ÖGPH wird Mitglied der European Public Health Association (EUPHA)
2004: Seither Durchführung einer Fachtagung „Politics meets Science“zu aktuellen gesundheitspolitischen Fragen
2005: Durchführung der 13. EUPHA-Tagung in Graz (EUPHA Präsident R. H. Noack)
2007: Statutenrevision, Schaffung themenspezifischer Arbeitsgruppen im Rahmen der ÖGPH

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